Die Tibetanische Heilsuppe

Zutaten:

Je 1 Esslöffel Weizenflocken                            = Basis

Je 1 Esslöffel Haferflocken                               = Energie/Wärme

Je 1 Esslöffel Hirseflocken                                = Mineralsalze/Kieselsäure

Je 1 Esslöffel Leinsamen (ganze Körner)          = löst/heilt

Ca. 2 Scheiben Sellerie                                     = löst am intensivsten die gebundenen Stoffe

  1. Aus den Zerealien
  2. Alle Ablagerungen im ganzen Körper, in allen Organen, Drüsen, Kristallisationen in den Gelenken (Rheuma).

Man kocht ca. 1-2 Liter Wasser mit allen Zutaten auf kleinem Feuer ca. 1/ bis 1 ½ Stunden. Bei grosser Hitze werden nun 2-3 Liter kaltes Wasser nachgegossen, und zwar wiederholt in regelmässigen, kleinen Mengen. Der sich herausbildende, weisse Schleim wird nun abgeschöpft. Je grösser nun die Beschwerden, oder Leiden sind, umso vollständiger muss dieser weisse Schleim abgeschöpft werden. Dies ist das grösste und verblüffendste Geheimnis eines Erfolges dieser Heilsuppe. Deshalb macht man auch keine weiteren Zugaben, wie salzen u. ä. Dadurch entsteht in der Harmonie dieser Heilsuppe ein wesentliches «Vakuum», durch den entzogenen Schleim und das fehlende Salz.

Mit diesem «Vakuum» behaftet, soll man in intensiver Folge nun mindestens 2-3 Liter klare Heilsuppe trinken, dies in ca. 1/» bis 1 Stunde. Am besten aus einem «Chacheli», das gross genug sein soll, um zugleich den Dampf einatmen zu können. Viel Dampf sollte man schon während dem Kochen einatmen, am besten gleich über dem Kochtopf. Dieser sollte, wenn möglich aus Chromstahl, jedoch nie aus Aluminium sein.

Die zu trinkende Menge scheint viel auf einmal zu sein. Das «Vakuum», d.h. das Fehlen des weissen Schleims bewirkt, dass die Heilsuppe nicht im Magen verbleibt, sondern sofort vom ganzen Körper intensiv aufgesogen wird. Wenn der Schleim nicht, oder ungenügend abgeschöpft wird, verstopft letzterer die Magenwand wie der Kaffeesatz den «Melitta»Filter und nichts geht mehr durch, was wiederum bewirkt, dass die notwendige Menge von 2-3 Litern nicht eingenommen werden kann. Dadurch lösen sich im Körper nur wenige Stoffe und blockieren diesen wieder. Wie zu einer sauberen Wäsche braucht man auch hier viel Flüssigkeit! Am besten, man nimmt die Heilsuppe schubweise: d.h. in leichten Fällen 1-3mal bis 5mal pro Woche. Frauen erleichtern sich so ihre Monatsregel, vermeiden Migräne u.a.m. In schweren Fällen 3 bis 6 Wochen Kuren, je morgens. Am Abend soll ausgekochte Grütze gegessen werden, evtl. angereichert als Müsli/Birchermüsli.

Diese ausgekochte Grütze wirkt auf Verdauung, Magen und Darm, wie eine Bürste reinigt alle Ablagerungen und alten Verschlackungen gründlich aus, gleich wie der Kaminfeger den Kamin mit der Bürste.

Die übrige Zeit des Tages kann man leichte Speisen, Salate oder Gemüse essen (auch Kompotte) oder, soweit vorhanden, am Baum voll ausgereifte Früchte oder Beeren. Auch einige leichte Butterbrote sind erlaubt, ebenfalls mehrere Tässchen Kräutertee tagsüber. Zu vermeiden ist: Weisser Zucker, weisses Mehl in jeder Form, tierische Fette, nach Möglichkeit Milchprodukte (uperisierte).

Das Ganze ist eine gewisse Philosophie. Nach einiger Zeit der Angewöhnung kann man diese Heilsuppe mit sehr geringem Zeitaufwand zubereiten. Wichtig ist, dass man in keiner Weise vom Rezept abweicht, da sonst die so intensiv regenerierende und reinigende Wirkung verloren geht, indem man die in ihr gebildete Harmonie der Elemente nicht erreichen würde. Das ganze Jahr über bleibt der Hausfrau oder dem Koch eine tausendfältige, phantasievolle Abwechslung und Variation vorbehalten, je nach Geschmack, Laune und Möglichkeit der Jahreszeit.

Merke:

Je mehr Flüssigkeit auf einmal genommen und je dünner getrunken wird (wie zB leichter Tee oder Gemüseboullion), desto intensiver die Wirkung. Indem man jede Art von Ablagerungen im Körper nach und nach auflösen kann, ist die Heilsuppe bei jeder Art von Erkrankung und Beschwerden das sicherste Heilmittel, ohne jede denkbare Nebenwirkung. Wo vom Arzt Stärkungsmittel, besonders aber Medikamente (evt. Nur homöopathische) verordnet werden, genügt es meistens, wenn die tägliche Dosierung auf ca. ¼ reduziert wird, da diese durch die Heilsuppe schneller und besser im ganzen Körper verteilt werden.

Bedenke weiter:

Die erfahrensten Naturärzte lehren seit ältester Zeit, dass immer die einfachsten Mittel, richtig angewendet, die wirksamsten sind.

Über die Heilsuppe:

Seit vielen Jahrhunderten war die Heilsuppe, deren Rezept aus einem geheimen Tibetaner Kloster am Himalaya stammt, die Basis jeder Heilkunde. Akute, chronische, selbst jahrzehnte währende Erkrankungen wurden behandelt.

Die Fügung des Schicksals wollte es, dass dem Schreiber vor bald 30 Jahren viel altes Geheimwissen dieser Heilkunde im Original überliefert wurde. Unzählige haben dadurch wieder Genesung gefunden, wie zB von schwerem Greisenbrand (Vermeidung von Beinamputationen), Kreislaufbeschwerden, Magen- und Darmgeschwüren, Migräne, Gelbsucht, jede Art von Grippe- und Fiebererkrankungen. Magere werden wieder fester, zu Dicke ohne Nebenwirkungen wieder schlanker. Die Heilsuppe ist zudem die ideale Ergänzung jeder Behandlung, da sie den Körper wirkungsvoll und schonend entschlackt. Die Heilsuppe ist auch die ideale Vorbereitung jeder Fastenkur.

 

Viel Spass dabei!!!

 

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